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Parkour Techniken

Hier eine Liste einiger Haupt Techniken die im Parkour zur Anwendung kommen. Diese Liste soll nur als grundlegende Übersicht dienen und umfasst längst nicht alle angewandten Techniken.

Le Roulade – Das Abrollen

roulade
Das Abrollen ist eine Landetechnik, die es ermöglicht hohe und weite Sprünge, die mit hoher Geschwindigkeit ausgeführt werden, abzufangen. Die Technik ist ähnlich einer Abrollbewegung aus verschiedenen Kampfsportarten, wie z.B. Judo. Dabei sollte man die Fallenergie möglichst flüssig in der Rollbewegung abfangen. Auch diese Technik sollte gut beherrscht werden, bevor man sie bei hohen oder weiten Sprüngen anwendet.
Wichtig ist, dass man beide Hände flach aufsetzt um damit etwas Fallenergie abzufangen und sicherer zu sein falls die Beine wegrutschen. Bei der Rolle über die rechte Schulter werden die Hände schräg-links vor dem Körper aufgesetzt, wobei die Fingerspitzen nach links zeigen. Beim Aufstehen nach der Rolle wird der Oberkörper mit der linken Hand vom Boden nach oben gedrückt. Das linke Bein sollte ca. einen Schritt vor dem rechten aufgesetzt werden. Danach kann man in den Lauf übergehen.
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Saut de Précision – Der Präzisionssprung

precision
Der Saut de Précision ist ein Präzisionssprung von einem Hindernis zum nächsten. Wichtig hierbei ist die präzise, gut dosierte und sanfte Landung auf dem Hindernis, damit man nicht wieder von dem Hindernis herunterfällt, sondern darauf bleiben kann, egal wie breit oder schmal das jeweilige Hindernis ist. Wichtig hierbei ist das beherrschen einer Abfangtechnik, bevor die Höhe, die Weite und der Höhenunterschied gesteigert wird.
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Saut de Détente – der Distanzsprung

dante
Der Distanzsprung ist ein Sprung aus dem Anlauf heraus, um eine größere Entfernung zu überspringen als mit einem Präzisionssprung. Die Landung erfolgt meist mit einer Rolle um die hohe Fortbewegungsgeschwindigkeit gut abfangen zu können. Jedoch kann der Distanzsprung bei niedrigeren Geschwindigkeiten auch als Präzisionssprung gelandet werden.
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Saut de Chat – der Katzensprung

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Dieser Katzensprung ist technisch ähnlich zum gehockten Bocksprung im Turnen. Man überwindet Hindernisse damit, indem man sich mit den Armen auf dem Hindernis abstützt und die Beine durch die Arme hindurch hockt. Man kann entweder mit beiden Beinen gleichzeitig oder nacheinander, jedoch aber auch nur mit einem Bein vom Boden abspringen. Der Saut de Chat wird häufig zum Überwinden von kleineren Hindernissen benutzt, bei denen man noch keinen Passe Muraille benutzen muss und eignet sich gut um danach einen Saut de Précision, Saut de Bras oder einen Franchissement auszuführen.
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Saut de Bras – Der Armsprung

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Dies ist eine Landetechnik, bei der man an ein Hindernis springt und daran hängen bleibt indem man sich mit den Händen an der Oberkante (z.B. bei Mauern) oder einer anderen Griffstelle (z.B. bei Geländern) festhält. Der Armsprung kann dazu dienen weite Distanzen zu überwinden, die für einen normalen Präzisions- oder Distanzsprung zu weit sind bietet aber auch die Ausgangsposition für weitere Techniken, wie z.B. den Planche oder einen 180° Saut de Bras. In den Saut de Bras kommt man mit zuvorkommenden Techniken, wie dem Saut de Détente, TicTac,  Laché oder Saut de Chat.
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Passe Muraille – Mauerüberwinder

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Als Passe Muraille bezeichnet man das Überqueren eines hohen Hindernisses, indem man auf das Hindernis zu läuft und sich mit einem Bein am Hindernis abstößt, um weit nach oben zu kommen und die Oberkante der Mauer greifen zu können. Meist wird damit verbunden ein Planche ausgeführt.
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Tic Tac – seitl. Abspringen am Hindernis

Beim Tic Tac drückt man sich mit einem Bein von einem Hindernis ab, um auf oder an ein weiteres Hindernis zu gelangen. Der Tic Tac steht immer in Verbindung mit anderen darauf folgenden Techniken, wie z.B. Saut de Bras, Saut de Précision oder Passement.

Passement/Passe Barrière – Das Passieren

Es gibt verschiedene Arten von Passements. Es gibt keine spezifischen Begriffe für einzelne Passements im Französischen, daher werden wir die beschriebenen Techniken wie im Englischen als Vaults bezeichnen. Jedoch werden wir nicht alle Vaults hier beschreiben können, da im Englischen auch Techniken wie Demi Tour und Franchissement als Vaults bezeichnet werden. Zu den grundlegenden Vaults gehören der Speed Vault, der Lazy Vault und der Dash Vault. Beim Speed Vault stütz man sich nach dem Absprung mit einer Hand auf dem Hindernis ab und überquert es in einer seitlichen Lage. Beim Lazy Vault kommt man seitlich an das Hindernis, schwingt das Wand-nahe Bein nach oben und springt mit dem anderen Bein ab. Dabei stützt man sich mit der Wand-nahen Hand zuerst ab führt den Körper über das Hindernis und stützt danach mit der anderen Hand den Körper weiterhin ab, bis dieser komplett über das Hindernis hinweg ist. Beim Dash Vault springt man mit den Füßen voran zuerst über das Hindernis und stützt sich mit den Händen hinter dem Körper ab sobald der Körper fast komplett über das Hindernis hinweg ist. Dieses Abstützen verhindert ein Landen im Sitz auf dem Hindernis.
Dash Vault

Demi Tour – Überschwinger

demi
Mit dieser Technik schwingt man seinen Körper über ein Hindernis, meistens Geländer, und dreht ihn damit um 180°. Wichtig ist, dass man immer mit einer Hand Kontakt zum Hindernis hat und sich auf die Stelle konzentriert, auf der man mit den Füßen landen will, um von dort nicht wieder abzurutschen. Der Demi Tour wird verwendet wenn man hinter dem Hindernis direkt nach unten will oder wenn es zu hoch ist um es mit einer anderen Technik zu überwinden.
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Laché – Das Herablassen

Diese Technik wird zum Herablassen auf den Boden oder in den Saut de Bras benutzt. Man sollte darauf achten, dass man sich nicht zu schnell hinablässt und einen guten und sicheren Halt an der Oberkante hat, damit man ein Wegrutschen vermeiden kann. Man sollte sanft nach unten hin abbremsen.

Planche – Hochziehen

planche
Beim Planche zieht man sich aus dem Saut de Bras nach oben in den Stütz oder gleich auf das Hindernis. Wichtig ist, dass man am Anfang schnell in die Bewegung beschleunigt, damit man dann genug Zeit hat umzugreifen, um sich nach oben zu drücken. Man kann diese Technik auch mit reiner Kraft ausführen, jedoch ist man dann sehr Langsam. Der Oberkörper sollte immer nah am Hindernis bleiben und die Füße sollten mit eingesetzt werden, um sich nach oben zu drücken.
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Franchissement – Durchbruch

Beim Franchissement schlängelt man den ganzen Körper durch zwei übereinander befindliche Stangen hindurch. Normalerweise wird diese Technik mit einem Sprung eingeleitet, kann aber unter Umständen auch aus dem Stand oder Hang erfolgen. Die Hände greifen dabei die obere Stange. Wichtig ist es den ganzen Körper so nah wie möglich an der oberen Stange entlang zu führen. Hier darf auf keinen Fall eine Verbindung zum Felgunterschwung aus dem Turnen hergestellt werden, da der Körper dabei teilweise sehr weit von der Stange weg gelangt.

Grimper – klettern

Das Klettern umfasst alle Bewegungen die ein Klettern an einem Hindernis, egal in welche Richtung darstellen. Somit gehört zum Klettern das Hinaufklettern von Stangen, aber auch das seitliche Klettern an Mauern, sowie das Klettern an Felsen oder Bäumen.

Équilibrer – balancieren

euilibre
Das Balancieren beinhaltet sowohl das statische, als auch das dynamische Balancieren. Statisches Balancieren ist das Balance halten im Stand oder im Hocken auf einer Stange oder sonstigen zum Balancieren zwingenden Untergründen. Dynamisches Balancieren ist das gleiche nur in der Bewegung. Dabei ist es egal ob man sich vorwärts, rückwärts, seitwärts oder auf allen Vieren bewegt.
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Le balancer – schwingen

Das Schwingen ist die Schwingbewegung im Hängen. Dazu zählt das Schwingen beim Abspringen von einem Hindernis oder das Landen an einem Hindernis im Hang. Dabei kann man an Mauervorsprüngen, Stangen oder Ästen schwingen. Dabei ist es wichtig beim Schwingen wie im Turnen eine Kurbetbewegung auszuführen, um einen weiten Sprung zu ermöglichen.